Schöner unsere Gemeinde

Klagen ist die eine Möglichkeit, die andere ist Zupacken.

Das sagten sich einige Mitglieder des Eifelvereins und griffen zu Hacke, Rechen und weiteren Geräten, um die Beete an der Stiftskirche und vor dem Pfarramt von Unkraut zu befreien. Anlass war ein Brief des Vorstands an die Bürgermeisterin, in dem auf einige Mißstände um dieses bedeutendste Bauwerk der Stadt hingewiesen wurde. Dank der Kooperation mit Herrn Jonen vom Bauhof konnten wir bereits nach einigen Stunden die Beete so vorweisen, dass sie jetzt einerseits mit Rindenmulch (um die Jakobusstele herum) und andererseits mit Kompost aufgefüllt werden können, damit vielleicht noch vor Ostern eine Bepflanzung mit dauerhaften Stauden in Angriff genommen werden kann.

Wir hoffen, dass auch die anderen Mißstände jetzt zügig behoben werden: die Platzierung der Glascontainer in der Nähe der Apsis des romanischen Bauwerks und vor allem die riesigen Abluftrohre, die auf die Front der Stiftskirche gerichtet sind. Es kann nicht angezweifelt werden, dass die Stadt durch die Umwandlung zum City-Outlet im Erscheinungsbild deutlich gewonnen hat. Aber es kann auch nicht angehen, dass diese Aufhübschung der Ansichtsseiten der Häuser mit einer Vernachlässigung und Verschlimmerung der Rückseiten einhergeht. Vorne „Hui“ und rückwärts „Pfui“ darf in der historischen Kernstadt keine Lösung sein.

Jürgen Küppers

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