Erste Wanderung von Hanni rund um Antweiler

Der Weg führte uns erst durch den Billiger Wald dann bogen wir ab – hinab in Richtung Antweiler.
Vom Waldrand her hatten wir eine tolle Sicht, fast über unsere gesamte, für den heutigen Tag geplante Wanderroute.
Als erstes Ziel – lag Antweiler – in der sogenannten „ Antweiler-Senke „ mit seiner gut erhaltenen Unterburg und seiner Kirche vor uns – dann im aufsteigenden Gelände – die Bruder Klaus Kapelle – und das Radio Teleskop Eschweiler – am Horizont .

Alles eingebettet in einer Landschaft mit verschiedenen Grüntönen und den immer noch gold-gelb leuchtenden Rapsfeldern.
Nicht weit von der Antweiler Kirche entfernt, durchquerten wir die Parkanlage des, in den letzten Jahren renovierten Schloss Wachendorf . Nun wissen wir, dass dieses Schloss, – 1883 als „maisson de plaisanse“ als Lustschloss umgebaut wurde und seitdem, mit seinen repräsentativen Räumlichkeiten im wesentlichen, in der heutigen Form besteht .

Wir erfuhren vom „Meuchelmord“ im Jahr 1927 – durch einen verzweifelten Förster an den Besitzern – den Eheleuten Paul u. Elsa von Mallinckroth – sahen sogar deren Grabstätten im Park .

Erwähnenswert ist vielleicht noch dass sich im 6-stöckigen Turm des Schlosses, seit mehr als 30 Jahren ein buddistisches Zen Zentrum (japanische Richtung des Buddismus) befindet.

Im Jahr das im Jahre 1982 besuchte sogar der Dalei Lama Schloss Wachendorf – damals war hier noch, das Kamalashia Institut untergebracht.(tibetischer Buddismus)

Weiter ging unser Weg – durch die weitläufige herrlich blühende Kastanienallee mit ihren bis zu 300 Bäumen.

Etwa 45 Min. später gab es für uns eine erste Rast an der Bruder Klaus Kapelle .

Frisch gestärkt ging es weiter Richtung „Röttger Hof“ der etwas außerhalb von Weiler a. Berge liegt. Von hier dann, durch den Wald Richtung Eschweiler – Mittagsrast machten mit Blick auf den Stockert – das um 1955 erbaute – und damals 1. Radioteleskop Deutschlands.

Im letzten Drittel unserer Wanderung kamen wir zurück nach Wachendorf – um dann parallel zum Münsterberg, den leicht ansteigenden Weg einzuschlagen – der uns letztendlich hinab ins Naturschutzgebiet am „Teichmann Haus führte.

Maria Rast
Maria Rast

Von hier aus – am Ortsrand von Kalkar vorbei – erreichten wir bald die Parkanlage die zum Haus Maria Rast gehört.
Maria Rast – ehemals „ Haus Broich“ vor über 100 Jahren als Herrensitz erbaut – im Krieg zerstört und später vom Schönstätter Marienorden erworben – wieder aufgebaut und erweitert – beherbergt heute eine katholische Bildungsstätte.

Erfreulich, dass man sich hier Sonntags in der Cafeteria mit leckerem selbstgebackenen Kuchen stärken kann.
Das nahmen wir natürlich – nach Beendigung unserer insgesamt 19 km langen Wanderung – gerne in Anspruch.

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1 Gedanke zu “Erste Wanderung von Hanni rund um Antweiler”

  1. Diesen Bericht habe ich mit Interesse gelesen und konnte, da ich bei der Wanderung dabei war, alles nochmal so richtig vertiefen. Schön, dass man hier die Daten der interssanten Punkt nochmal verinnerlichen konnte.
    Liebe Hanni, du bist wirklich geeignet eine Gruppe zu leiten.

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