Iversheim

Kirche in Iversheim
Kirche in Iversheim

Die ersten Anfänge von Iversheim finden sich in der Römerzeit. Bedingt durch die Lage in der Sötenicher Kalkmulde (Lagerstätten von Kalk und Erzvorkommen) und die günstige Transportmöglichkeit über die Erft, die damals noch schiffbar war, entstand hier eine römische Kalkbrennerei. Die Kalkbrennerei wurde bis ca. 300 Jahre n. Chr. betrieben und war die größte Kalkbrennerei nördlich der Alpen. In der Nähe wurden Reste einer römischen Siedlung gefunden. Nach der Vertreibung der Römer siedelten sich die Franken in diesem Tal der Erft an. So wurde 1954 nach einer Sprengung auf dem Pützberg ein großes Gräberfeld aus der Frankenzeit gefunden.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 865 (871?) in einer Urkunde von König Ludwig dem Deutschen. Hier wird in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Prüm die „villa ivernesheym“ erwähnt. Später wurde der Zehnte in Iversheim vom Stift in Bad Münstereifel erhoben. Auch die Grafen von Manderscheid waren im späten Mittelalter in Iversheim begütert. Die Ritterschaft von Iversheim ist heute verschwunden. Eine ehemalige Burg ist nicht mehr vorhanden.

Im Jahre 1816 wurde Iversheim eine eigenständige Gemeinde, die am 1. Juli 1969 zu der Stadt Bad Münstereifel eingemeindet wurde.

Sehenswert:

 

Print Friendly, PDF & Email