Von Sternen und Römern

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Streckenbeschreibung:

Diese Eifelschleife – Von Sternen und Römern führt vom Bahnhof Bad Münstereifel durch den Kurgarten hoch zum Gut Vogelsang. Weiter geht es durch das Eschweiler Tal und dem Teufelsloch hoch zum Stockert, mit seinem historischen Astropeiler. Über den Wachendorfer Berg in die Gebirgsvorlandschaft bei Kalkar und dann entlang der römischen Kalkbrennerei zu dem Bahnhof in Bad MünstereifelIversheim. Weiter geht es nach Iversheim hinein bis zum Anschluss an den Jacobsweg nach Bad Münstereifel (bei der Kirche St. Laurentius)

Highlights

Astropeiler Stockert

Auf dem Stockert, einem Berg bei Bad Münstereifel, steht ein technisches Denkmal: Der Astropeiler, das erste frei bewegliche Radioteleskop Deutschlands.
Zusammen mit einem kleineren 10 m-Spiegel bildet der Astropeiler die Radiosternwarte Stockert. Die aus den späten 50er Jahren stammende Anlage ist ein einmaliges Stück deutscher Wissenschaftsgeschichte.

Heute ist die Anlage mit moderner Empfangstechnik wieder in Betrieb und wird für Beobachtung und Ausbildung genutzt. In den Monaten Mai bis Oktober ist sie jeweils sonntags für Besucher geöffnet und vermittelt einen Eindruck von Radioastronomie heute und gestern.

Eschweiler Tal

Das unter Naturschutz stehende Tal zählt zu den sehenswertesten Naturschönheiten im Stadtgebiet. Von besonderer Bedeutung ist das Vorkommen zahlreicher Orchideenarten auf den Kalktrockenrasen. Der stillgelegte Kalksteinbruch am Ohlesberg ist Zeuge aus der Zeit vor ca. 350.000 Jahren als die Elfe! vom Meer überflutet war Fossilienfunde wie Muscheln, Seelilien, Korallen etc. weisen auf ein ursprüngliches Korallenriff aus dem Devon hin. Die erdgeschichtliche Bedeutung wird auf Informationstafeln ausführlich erklärt.

Römische Kalkbrennerei

Die Römer waren die Ersten, die im heutigen Rheinland Bauten aus Bruchsteinen oder Mauerziegeln errichteten. Für die Mörtelherstellung benötigten sie große Mengen an Baukalk, der aus Kalkstein oder Dolomitkalk gebrannt werden musste. Die nördlichen Ausläufer der Kalkeifel bei Iversheim waren das nächstgelegene ergiebige Kalk-Abbaugebiet im näheren Umfeld und im Einzugsbereich vielfältiger römischer Niederlassungen von Xanten, Neuss, Köln und Bonn. Die noch heute sichtbaren Dolomit-Kalksteinbrüche bei Iversheim gehören geologisch zur „Sötenicher Kalkmulde“. Ihre Sedimentgesteine sind erdgeschichtlich im Mitteldevon vor 390 Millionen Jahren entstanden.

Wegepate: Rolf New

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